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MedienmitteilungVeröffentlicht am 26. Juli 2026

Waldbrände in Frankreich: Die Schweiz entsendet zwei Helikopter zur Unterstützung der Löscharbeiten

Bern, 26.07.2026 — Die Schweiz unterstützt Frankreich bei der Bekämpfung der schweren Waldbrände. Auf Ersuchen des französischen Zivilschutzes stellt die Schweiz voraussichtlich zwei Super-Puma-Helikopter samt Crews für einen Löscheinsatz zur Verfügung. Koordiniert wird die Unterstützung von der Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA) im EDA und dem Eidgenössischen Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport.

Eine erste informelle Anfrage des französischen Zivilschutzes ist am späten Abend des 24. Juli 2026 eingegangen. Diese wurde am Sonntag präzisiert und zielt auf die Unterstützung mit Löschhelikoptern ab Dienstag im Süden Frankreichs, im Département Var ab. In enger Abstimmung mit der DEZA hat die Schweizer Armee daraufhin entschieden, voraussichtlich zwei Super-Puma-Helikopter samt Crews für einen Einsatz bereitzustellen. Der genaue Einsatzort wird derzeit mit den französischen Behörden abgestimmt, da sich die Lage vor Ort laufend verändert. Der Abflug ist für Dienstagmorgen, den 28. Juli 2026, vorgesehen.

Einsatzführung gemäss Verordnung über die Katastrophenhilfe im Ausland

Der Einsatz wird gemäss der Verordnung über die Katastrophenhilfe im Ausland (VKA) durch den Delegierten des Bundesrates für humanitäre Hilfe innerhalb der DEZA geführt. Die Humanitäre Hilfe des Bundes verfolgt die Entwicklung der Lage laufend und hat die Absprache und Koordination mit der Schweizer Armee und der Schweizer Botschaft in Paris übernommen. Sie wird für die weitere Planung und Umsetzung eine Einsatzleitung einrichten, welche mit den beteiligten Partnern der Armee den Einsatz koordiniert und umsetzt. Das Detachement der Armee wird von einem kleinen Soforteinsatzteam (SET) der Humanitären Hilfe begleitet.

Ausdruck der Solidarität

Mit der Entsendung von Helikoptern sowie der Unterstützung durch Feuerwehrkräfte leistet die Schweiz einen konkreten Beitrag zur Bewältigung der schweren Waldbrände in Frankreich. Auf Anfrage des französischen Zivilschutzes vom 24. Juli 2026 leistet auch der Service d’incendie et de secours de Genève (SIS) in der Region um die Atlantikküste von Bordeaux (Gemeinde Saumos) Unterstützung. Seit dem 25. Juli 2026 sind rund 30 Feuerwehrleute mit Löschfahrzeugen im Einsatz. Der Einsatz soll noch bis zum 1. August 2026 dauern. Die DEZA ist in engem Kontakt mit dem SIS.